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Unser Ehrenmitglied Franz Schmunk vollendet das 90. Lebensjahr Der am 11. Dezember 1920 geborne Sachsenhäuser feiert seinen Geburtstag bei der Familie seines Sohnes Felix. Wer ihm Glückwünsche zukommen lassen will, kann ihm unter der altbekannten Adresse „Oppenheimer Landstraße 70, 60596 Frankfurt“ schreiben. Franz Schmunk gehört zu den herausragenden Führungskräften, die sich seit 1958 durch die Wahl in Führungsämter in ihrem Verein, der Turngemeinde Sachsenhausen von 1904, im Turngau Frankfurt am Main und schließlich im Hessischen Turnverband um unsere Turnbewegung verdient gemacht haben . Als Landeskassenwart hat Franz Schmunk im Organisationskomitee des Deutschen Turnfest 1983 in Frankfurt am Main eine besondere Bewährungsprobe bestanden. Gewürdigt wurden seine Verdienste durch die Verleihung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Plakette des Deutschen Turner-Bundes, durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band und die Sportplakette der Stadt Frankfurt am Main. Dem Ehrenvorsitzenden der Turngemeinde Sachsenhausen und dem Ehrenmitglied des Turngaues Frankfurt am Main sowie des Hessischen Turnverbandes gelten unsere besten Wünsche.Werner Mais - HTV - im Dezember 2010 Nach einjähriger Unterbrechung stand eine der beliebtesten Veranstaltungen des Turngaus wieder auf dem Programm, die Frankfurter Gymnastikschau. Austragungsort war in diesem Jahr erstmals die Anfang dieses Jahres eröffnete neue Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule, im Stadtteil Goldstein gelegen. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung hatte sich der VfL Goldstein besonders stark engagiert. Zahlreiche Helferinnen und Helfer aus dem Verein hatten unter anderem dafür gesorgt, dass die Zuschauertribüne ordnungsgemäß aufgebaut wurde, in dieser Halle eine zeitraubende, nicht ganz einfache Aufgabe, die aber fast schon professionell gelöst wurde. An der 26. Ausgabe der Frankfurter Gymnastikschau beteiligten sich 18 Gruppen aus sieben ausschließlich Frankfurter Vereinen. Fachwartin Stephanie Hoffmann führte durch ein abwechslungsreiches Programm, das von den Zuschauern auf der voll besetzten Tribüne mit großem Beifall bedacht wurde. Wie in den letzten Shows stand auch diesmal der Tanz in all seinen Varianten eindeutig im Vordergrund. Die Bandbreite reichte vom Jazztanz bis zur Folklore. Der Nachmittag begann spektakulär mit einem furiosen Streetdance-Auftritt der Gruppe Downtown vom TV Niederrad, die später noch einmal die Zuschauer begeisterte. Eintracht Frankfurt heizte die Stimmung in der Halle gleich mit drei Cheerleader-Gruppen auf. Die vier- bis sechsjährigen Little Eagles, die jüngste Gruppe des Nachmittags, machte den Anfang, die Cheer Peewees (10-11 Jahre) und die Cheer Juniors (11-17 Jahre) folgten im zweiten Teil. Das jugendliche Team Medusa vom TV Seckbach bot klassischen Jazztanz, in den Gruppen Emotions (6-11 Jahre) und Flashlights (10-12 Jahre) präsentierten sich die Nachwuchstänzerinnen vom VfL Goldstein. Unterschiedliche Formationen von Pink-Panthers des TKV Nieder-Erlenbach zeigten Polka, Marsch und Modern Dance. Mit ihrem atemberaubenden Garde Solo-Potpurri erinnerten vier Solotänzerinnen derselben Gruppe daran, dass einige Tage zuvor die Fastnachts-Saison begonnen hatte. Ein wenig Glitzer aus dem modernen Indien brachte die Gruppe „De Corazòn“ der TG Zeilsheim mit ihrem Bollywoodtanz in die Halle. Dreimal traten Teams der der TG Bornheim auf. Frauen und Mädchen von „Joil“ entführten die Zuschauer mit einem Orientalischen Tanz, die Gruppe „Sahara“ mit einem Schleiertanz in den Nahen Osten. Eine weitere Gruppe überzeugte unter dem Namen „Tribal Style Dance“ mit Folklore. Aber auch andere Sportarten kamen nicht zu kurz: Eine muntere Mischung aus Turnen und Sportakrobatik zeigte die gemischte Gruppe der TG Zeilsheim. Bei den Turnerinnen und Turnern desselben Vereins konnten die Besucher wieder einmal die Eleganz des Rhönradturnens bewundern, und schließlich präsentierte die Gruppe Black ‘N’ Orange der Tschft. Griesheim abwechslungsreiche Akrobatik. Mit einem großen Finale fast aller Gruppen endete dieser unterhaltsame Nachmittag26. November 2010 Wie können die Vereine ihre Übungsstunden am Nachmittag in den Schulturnhallen sicherstellen, wenn in Zukunft immer mehr Schulen den Ganztagsunterricht einführen? Diese Frage stellten mehrere Abgeordnete beim Gauhauptausschuss des Turngaus Frankfurt in Heddernheim. Zum einen werden diese Schulen dann ihre Turnhalle in erster Linie für eigene Projekte benötigen, so die Prognose der Vereine, zum anderen fehlen dann in allen Übungsstunden – ob in vereinseigener oder Fremdhalle - natürlich diejenigen schulpflichtigen Kinder, die Nachmittagsunterricht haben. Viele Vereine haben bereits die Erfahrung gemacht, dass die Übungsstunden der Kinder und Jugendlichen am Nachmittag, auch durch das Projekt G8 bedingt, zunehmend weniger besucht sind. Das ganze Problem – so sahen es die meisten Vereinsvertreter – wird nicht einfach zu lösen sein. Wichtig sei vor allem, gute Kontakte zu den Schuldirektoren zu pflegen, denn ohne Kooperation komme man hier nicht weiter. Der Turngau Frankfurt wird in Kürze eine Gesprächsrunde einrichten, die sich mit dieser Problematik beschäftigt und Lösungsansätze finden soll. Zu Beginn der Tagung nannte Turngauvorsitzende die neuesten Zahlen aus der Bestanderhebung des Landessportbundes: Die Zahl der von den Vereinen unter Turnen gemeldeten Mitglieder im Turngau Frankfurt hat sich erfreulicherweise auch im Jahre 2010 um rund 1200 auf nunmehr 51.115 erhöht. Damit hat der Turngau Frankfurt seine Stellung als zweitgrößter Turngau in Hessen nach dem Turngau Main-Rhein weiter gefestigt. In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellte der Turngauvorstand seine Planung für Wettkämpfe, Lehrgänge und sonstige Veranstaltungen für das kommende Jahr vor. Als besondere Ereignisse im Jahre 2011 sind der Deutsche Turntag am 5. Februar und der Landeshauptausschuss des Hessischen Turnverbands im Mai zu nennen, die beide in Frankfurt abgehalten werden. Im Bereich der Lehrgänge regt der VfL Goldstein an, im Turngau eine Kampfrichterausbildung für Moderne Dance anbieten. Für die Vereine negativ wird sich auswirken, dass die Einnahmen der staatlichen Lotto- und Totogesellschaften rückläufig sind. So werden im kommenden Jahr die Zuschüsse, die der Hessische Turnverband den Turngauen aus diesem Topf gewährt, um ca. 15% geringer sein.22. November 2010
TSG Nordwest siegt auf ganzer Linie Der erfolgreichste Turngauverein bei den Geräte-Mannschaftsmeister-schaften der Turner und Jugendturner war die TSG Nordwest, die sich in drei Wettkämpfen klar vor der Konkurrenz durchsetzte. Im Kür-Sechskampf KM3 der Jugendturner Jahrgang 95 und jünger konnte die TSG-Riege ihren hauchdünnen Vorsprung aus dem ersten Wettkampf zu einem ungefährdeten Sieg ausbauen. In der Mehrzweckhalle des Sportzentrums in Kalbach verwiesen die Nordweststädter mit 251,90 Punkten ihren einzigen Konkurrenten, die SG Enkheim (243,50 P.), klar auf den zweiten Platz. Auch im Pflichtsechskampf P5/P4 der Schüler Jahrgang 99 und jünger hieß eindeutige der Sieger TSG Nordwest. Mit einem Vierpunktevorsprung vor dem Zweitplatzierten Eintracht Frankfurt in den Endkampf gestartet, hieß das Punkteverhältnis am Ende 321,10 zu 300,30. Die TG Höchst (283,40) kam abgeschlagen nur auf Rang drei. Auf der obersten Stufe des Treppchens standen Nachwuchsturner aus der Nordweststadt auch im Pflichtvierkampf der Schüler Jg. 2001. 291,05 Punkten erzielte der Titelträger. Den zweiten Rang schnappte im Finale die SG Enkheim (286,40) noch der bisher besser platzierten TG Höchst (282,55) weg. Ohne Konkurrenz siegte der TV Bergen im Pflichtsechskampf P5/P6 Jahrgang 97 und jünger und die TG Höchst Pflichtvierkampf P4 Jg. 03 und jünger. Alle Ergebnisse, auch die Wertungen der einzelnen Turner finden Sie unter der Rubrik Siegerliste.02. November 2010
Erster Sieg für TG Frankfurt Nach Ende des entscheidenden Turn-Wettkampfs der TG Frankfurt gegen die TSG Sulzbach fiel dem Trainer der Frankfurter Lutz Ullrich hörbar ein Stein vom Herzen. Im vierten Anlauf holte die TG-Riege endlich ihren ersten Sieg in der Landesliga 1 der Kunstturner und ist damit dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen. Am Ende fiel der erhoffte Erfolg sogar wesentlich höher aus als erwartet. Mit einem deutlichen Vorsprung von 205,05 zu 188,80 Punkten schlugen die Frankfurter Kunstturner ihren Gegner aus dem Turngau Main-Taunus und konnten sich damit den vorletzten Tabellenplatz sichern. Wie beim letzten Heimwettkampf gegen Ober-Ingelheim führte das letzte Gerät, das Reck, die endgültigen Entscheidung herbei, diesmal allerdings zugunsten der Frankfurter. Bis dahin turnten beide Riegen in etwa gleich gut mit Ausnahme der Ringe, wo die TG-Mannschaft bereits einen Zweieinhalb-Punktevorsprung herausholte. Die höchste Punktzahl erzielten die Frankfurter mit 38,35 Punkten am Sprungtisch. Hier lagen alle drei gewerteten und zusätzlich ein vierter von fünf gestarteten Turnern mit ihrer Punktzahl über 12. An diesem Gerät erzielte Till Wettlaufer ebenso wie der Sulzbacher Lorenzo Schwerdtfeger mit 12,90 die Tageshöchstnote. Bester Frankfurter Einzelturner war mit 55,35 Punkten Jonas Stüdemann, der als einziger aus der TG-Riege an fünf Geräten antrat.02. November 2010 Trampolin Ländervergleich: Tschechien - Hessen Bereits zum dritten Mal fand ein Trampolin Ländervergleich zwischen Tschechien und Hessen statt. Erstmals im Jahre 2008 in der Stadt Liberec, letzten Herbst dann der Rückkampf in Frankfurt und dieser Tage in Odelná Voda. Den Kern der Mannschaft bildeten Jugendliche aus unserem Turngau, allein zwei der insgesamt zwölf Springer kamen von der SG Nied und sechs von den FLYERS. Das Hessen Team gewann wie in den Vorjahren, jedoch dieses Mal mit 660,9 : 667,2 äußerst knapp. Für das Jahr 2011 will der HTV die östlichen Nachbarn nach Kassel einladen. Heinz-Peter Michels, 28. Oktober 2010
Frankfurter Turner weiter ohne Sieg Nach dem dritten Wettkampftag in der Landesliga 1 im Kunstturnen der Männer wartet die Mannschaft der TG Frankfurt immer noch auf ihren ersten Sieg. Nach dem unglücklich verlorenen Duell gegen den in der Tabelle führende TuS Ober-Ingelheim haben sich die Frankfurter zwar durch ein günstigeres Geräteergebnis um einen Platz verbessert, rangieren aber mit 0:6 Sieg- und 13:23 Gerätepunkten auf dem fünften, dem vorletzten Tabellenplatz. Dabei hatte der Kampf gegen den Spitzenreiter vielversprechend begonnen. Sowohl am Boden als auch am Pauschenpferd konnten die TG-Turner die Geräte knapp für sich entscheiden. Durch eine starke Leistung an den Ringen ging der TuS Ober-Ingelheim dann nach dem dritten Gerät in Führung. Vorentscheidend für die Niederlage der TG Frankfurt war der Sprungtisch. Obwohl die Frankfurter Turner bei etwa gleichem Schwierigkeitsgrad ihre Sprünge weitaus besser standen – zwei der Ober-Ingelheimer verfehlten sogar die Matte – wurde ihre Leistung von den Kampfrichter nicht mit höheren Punktzahlen belohnt, so dass es am Ende unentschieden 34,85 stand, nach Meinung vieler Beobachter ein offensichtliches Fehlurteil. Besser lief es für die TG-Riege am Barren, der knapp gewonnen wurde. Das abschließende Reckturnen wurde für Frankfurt zum Desaster, weil zwei TG- Turner das Reck vorzeitig verlassen mussten. Nun geht es am Samstag, dem 30. Oktober, um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Kalbach gegen den Tabellenletzten TSG Sulzbach um entscheidende Punkte für den Klassenerhalt.27. Oktober 2010
Minis in der Überzahl Die frisch renovierte Stadthalle in Zeilsheim war Schauplatz der diesjährigen Trampolin-Einzelmeisterschaften des Turngaus Frankfurt. Aus Anlass seines 125jährigen Bestehens hatte die TG Zeilsheim die Titelkämpfe ausgerichtet und bestens organisiert. Wegen anderer, zeitgleich stattfindender Wettbewerbe gingen in diesem Jahr nicht so viele Turnerinnen und Turner aufs Trampolin wie zu den Meisterschaften vergangener Jahre. Aber das Trampolinturnen liegt bei Kindern und Jugendlichen nach wie vor im Trend. Das zeigt das Meldeergebnis im Wettkampf der weiblichen Minis, wo 20 Mädchen im Alter bis 11 Jahre um die besten Platzierungen kämpften, bei den gleichaltrigen Jungen immerhin zehn. Fünf Vereine hatten Athleten geschickt, die meisten mit 22 die SG Nied. Die Trampolinturnerinnen und -turner aus Nied schnitten auch am Erfolgreichsten ab. Sie standen allein fünf Mal auf dem Treppchen, davon zweimal auf dem Siegerpodest. Insgesamt wurden vier Wettkämpfe ausgetragen. In der offenen Klasse für Turnerinnen und Turner sicherte sich Jessica Mees von den Frankfurt FLYERS mit 82,6 Punkten souverän den Gaumeistertitel vor ihren Konkurrentinnen und Konkurrenten. Den zweiten Rang belegte Tom Vilsecker (SG Nied/73,5) ganz knapp vor Nelly Haab (Tschft. Griesheim/72,4). Den Wettkampf der 12- bis 14-jährigen Schülerinnen entschied Lea Niebergall von der SG Nied mit 69,4 Punkten mit hauchdünnem Vorsprung vor Elisa Fiebig (TSV Sachsenhausen/68,6) und Natascha Kiem (TG Zeilsheim/64,9) durch. Bei den Männlichen Minis (bis Jahrgang 99) siegte Olaf Neidhardt (Frankfurt FLYERS) mit 75,8 Punkten recht deutlich vor Manuel Diaz (SG Nied/65,9) und Pacal Schölei (TSV Sachsenhausen/64,4). In dem Riesenfeld der Weiblichen Minis (bis Jg. 99) setzte sich Annamaria Diaz (SG Nied/70,6) knapp durch vor Lorena Kipper. Auf den 3. Rang kam Nadine Hammer (SG Nied/65,2). 26. August 2010 Zwölf Vereine mit 22 Turnerinnen-Riegen bei den Gerätemeisterschaften am Start Bei den Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen in der Mehrzweckhalle in Kalbach sicherte sich Eintracht Frankfurt in den Kürkämpfen moderiert (KM) zwei von vier möglichen Titeln. In der jahrgangsoffenen KM3 siegten ihre Turnerinnen mit 290,60 Punkten unangefochten. Mit 148,70 Punkten im entscheidenden 2. Wettkampf konnten sich die Eintrachtlerinnen noch einmal steigern, nachdem sie bereits nach dem 1. Wettkampf mit 141,90 Punkten geführt hatten. Einziger Konkurrent TV Bergen-Enkheim belegte mit 241,90 (120,05+121,85) Punkten den 2. Rang. Auch in der KM3, Jahrgang (Jg.) 94-98, setzte sich das Eintracht-Team mit 276,05 (135,55+140,50) ebenfalls recht deutlich durch vor der TG Höchst (257,10/125,90+131,20) und dem TSV Sachsenhausen (243,30/117,60+125,70). In der KM4 bei den bis zu Zwölfjährigen gingen acht Mannschaften an den Start. Die führende Riege des TV Seckbach konnte ihren Anderthalb-Punkte-Vorsprung aus dem 1. Wettkampf ins Ziel retten, obwohl sie beim Finalwettkampf knapp hinter dem Zweitplatzierten TG Höchst landeten. Seckbach holte den Titel mit 280,00 (138,80+141,20) Punkten vor der TG Höchst (278,65/137,30+141,35) und den TV Bergen-Enkheim (268,90/133,30+135,60). Der TV Seckbach siegte als alleiniger Teilnehmer auch im Pflichtvierkampf P6-8 mit 323,90 (160,45+163,45). Den Vierkampf P5/6, Jahrgang 97 und jünger entschied der TV Bad Vilbel (338,50 (172,30+166,20) für sich vor TG Höchst (314,45) und SG Enkheim. (304,30). Mit neun Mannschaften am stärksten besetzt war der Wettkampf P5, Jg. 99 und jünger. Hier setzte sich die TG Höchst (320,05/160,30+159,75) durch vor TV Bad Vilbel (316,50) und VfL Goldstein (312,95). Insgesamt waren zu den Titelkämpfen 22 Mannschaften aus 12 Vereinen an den Start gegangen. Mit jeweils fünf Teams stellten die TG Höchst und die SG Enheim die meisten Mannschaften. 07. Juli 2010
310 Kinder und Jugendliche bei 60. Lohrbergfest Nachdem das Organisationsteam des TV Seckbach alle Nachmeldungen registriert hatte – auch in diesem Jahr gab es wieder viele - und die Suche nach einer noch fehlenden Riegenführerin oder einem Riegenführer erfolgreich war, konnte es endlich losgehen. Um Viertel nach Zwei eröffnete der Vorsitzende des Turnvereins Seckbach Klaus Bieringer das 60. Lohrbergfest mit einer kurzen Ansprache an die 310 jungen Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus 22 Vereinen und wünschte ihnen viel Erfolg beim Jubiläumssportfest. Zuvor waren die Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 18 Jahren bei angenehmen Witterbedingungen – Sonne und Wolken wechselten sich ab - auf der großen Wiese riegenweise angetreten und warteten ungeduldig auf den Beginn der Wettkämpfe. Wie schon in den letzten Jahren war die Mehrzahl der Aktiven zwischen sieben und zehn Jahre alt. So gingen bei den Jungen im Jahrgang 2000/2001 46, im Jahrgang 2002/2003 sogar 58 Nachwuchsathleten an den Start, bei den Mädchen der gleichen Altersgruppen waren es 38 und 55. Die größte Phalanx mit 74 hatte wie üblich die SG Enkheim geschickt, es folgte der ausrichtende Verein TV Seckbach mit 46. Der diesjährige Lohrbergfestsieger kommt von der Turnerschaft Heddernheim. Younes Znati setzte sich mit 1.645 Punkten und deutlichem Vorsprung vor Philipp Mangold (TSG Fechenheim/1.591) und Eric Hahn (SG Enkheim/1.261) durch. Noch klarer war der Vorsprung der Lohrbergfestsiegerin Lucie Friedauer von der SG Enkheim. Mit 1.241 Punkten ließ sie ihre Vereinskameradinnen Laura Kiesweg (1.008) und Caroline Winter (941) klar hinter sich. Die vollständigen Ergebnisse sind unter Siegerliste veröffentlicht. Auch im Jubiläumsjahr waren die Vereine im großen Tross mit den Eltern und Gro0eltern der Kleinen auf den Frankfurter Hausberg gekommen, hatten Zelte aufgebaut oder sich am Rande unter den Bäumen niedergelassen. Das Lohrberfest war von Anfang an ein Fest für die ganze Familie. Die ersten Überlegungen zum Lohrbergfest reichen ins Jahr 1950 zurück. In diesem Jahr trat der damalige Sportliche Leiter des TV Seckbach Karl Zscherneck an Walter Kolb heran, neben dem über hundert Jahre alten Feldbergfest auch ein Frankfurter Bergturnfest ins Leben zu rufen. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, der gleichzeitig auch Vorsitzender des deutschen Turner-Bundes war, griff die Idee begeistert auf und beauftragte den Turnverein Seckbach mit der Organisation und Durchführung. So traten im Mai des Jahres 1951 erstmals mehrere hundert jugendliche Athleten aus den Frankfurter Turn- und Sportvereinen auf den Wettkampfanlagen des Lohrberges an. In den Folgejahren pilgerten Hunderte von Turnerinnen und Turner aus Frankfurter Vereinen mit ihrem Nachwuchs in Scharen auf den Frankfurter Hausberg. Die höchsten Teilnehmerzahlen mit zeitweise über 700 verzeichnete das Sportfest in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. 01. Juni 2010
Durch Parks zur Autobahnraststätte Bei tiefblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein versammelten sich am Karfreitagmorgen an der U-Bahnstation Holzhausenstraße etwa sechzig Turnerinnen und Turner aus zehn Vereinen, davon allein 33 vom TV Seckbach. Unter der sachkundigen Führung von Wanderwart Hermann Schmidt sollten die Teilnehmer der diesjährigen Gauwanderung eine interessante, etwa 12 Kilometer lange Strecke bis zur Raststätte an der A 3 zurücklegen. Die erste Etappe führte durch den neuen Uni-Campus Westend. Das vom Architekten Hans Poelzig Ende der 1920er Jahre entstandene ehemalige IG-Farben-Hochhaus – von Kriegsende bis in die neunziger Jahre diente es als Hauptquartier der US-Army - kannten die meisten. Überrascht nahmen jedoch viele auf dem ausgedehnten Gelände die zahlreichen Universitätsgebäude wahr, die erst den letzten Jahren dort entstanden sind. Auf dem Campus erinnert eine Gedenktafel an Dr. Alois Alzheimer, den Entdecker der nach ihm benannten Krankheit. An diesem Ort, dem so genannten Affenstein, hatte der Nervenarzt Heinrich Hoffmann, der Erfinder des Struwwelpeter-Bilderbuches, 1864 mit finanzieller Unterstützung der Stadt und durch Spenden wohlhabender Frankfurter Bürger eine psychiatrische Klinik errichtet, die seinerzeit als die modernste in ganz Europa galt. An ihr hat Dr. Alzheimer lange Zeit gewirkt. Anschließend ging es in den Grüneburgpark. Dort beeindruckten insbesondere der koreanische Garten mit den im fernöstlichen Stil errichteten Gebäuden und die griechisch-orthodoxe Kirche, deren goldene Kuppel wunderbar in der Morgensonne glänzte. Im Niddapark, den die Gruppe anschließend durchquerte, war Zeit für die erste Rast. Renate Sämann und ihr Helferinnenteam überraschten die Wanderer mit Tee, Äpfelwein und kleinen Snacks. Der letzte Teil der Tour führte über die Nidda, durch Praunheim und die Steinbacher Hohl zum Endpunkt, der Raststätte an der Autobahn nach Kassel. Nach einer wohlverdienten Stärkung im Restaurant „Marché“ lockte ein 20 Meter hoher Aussichtsturm zu einer Rundumsicht. Nach Nordwesten zeichneten sich die klaren Konturen von Altkönig und Feldberg ab, am südöstlichen Horizont war die markante Frankfurter Skyline deutlich zu erkennen. Nach einem halbstündigen Rückweg begaben sich die Wanderfreunde an der Heerstraße mit der U-6 wieder auf den Heimweg. 15. April 2010
Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen mit Rekordbeteiligung Ein Samstagvormittag und der ganze Sonntag waren nötig, um die Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen über die Bühne zu bringen, so groß war der Andrang. Zu den 14 Wettkämpfen waren an den beiden Tagen 178 Turnerinnen aus 13 Vereinen in der Mehrzweckhalle in Kalbach angetreten. Das war rekordverdächtig und eine Riesenherausforderung für die Organisatoren, die jedoch Fachwartin Heike Tilger mit dem Team von Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sehr gut meisterte. Wie schon beim Hallenkinderturnfest hatte die Turngemeinde Höchst mit 32 die meisten Teilnehmerinnen geschickt. Der Verein war in fast allen Altersgruppen vertreten, sowohl in den Kür- als auch den Pflichtkämpfen und stellte in zwei Wettkämpfen die Siegerinnen. Am erfolgreichsten schnitt allerdings der TV Bad Vilbel ab. Seine Turnerinnen standen in vier Wettkämpfen ganz oben auf dem Treppchen. Die meisten Turnerinnen waren im Pflichtvierkampf P 4 der Jüngsten (Jahrgang 01 bis 03) an die Geräte gegangen. 35 Nachwuchsturnerinnen kämpften hier beim Sprung, am Stufenbarren, auf dem Schwebebalken und am Boden um Punkte und Sieg. Nur eine Turnerin weniger verzeichnete der Kürkampf KM 4 der Jahrgänge 98 bis 01. Immerhin noch 28 waren im Vierkampf P 5, Jg. 00 und jünger und 24 im Vierkampf P 4/5, Jg. 98 bis 00 angetreten. Das bedeutet, dass 121 Teilnehmerinnen an den Gaumeisterschaften, also über zwei Drittel, erst zwölf Jahre alt und jünger waren. Der Turngau kann also hoffen, dass sich im Frauen- und Mädchenturnen aus dieser außergewöhnlich großen Breite in absehbarer Zeit auch einmal wieder eine leistungsstarke Spitze entwickelt. Die vollständige Ergebnisliste ist unter www.turngau-frankfurt.de veröffentlicht. 15. April 2010
Großer Zulauf bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner Bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner und Jugendturner gingen in diesem Jahr mit 62 Aktiven so viele wie lange nicht mehr an den Start. Ein Drittel von ihnen (21) hatte die TSG Nordwest in die Mehrzweckhalle nach Kalbach geschickt, Eintracht Frankfurt war mit elf Wettkämpfern vertreten. Die beiden Pflichtwettkämpfe der Jüngsten waren mit 18 und elf Nachwuchsturnern hervorragend besetzt. Das ist ein Zeichen für den Aufwärtstrend bei den Nachwuchsturnern und ein Ansporn, das geplante Leistungszentrum beim DTB möglichst bald zu verwirklichen, sagte der zuständige Fachwart Lutz Ullrich. Der Verein aus dem Nordwesten Frankfurts schnitt auch am erfolgreichsten ab. Von insgesamt 11 Wettkämpfen stellte er in vier den Sieger, in ebenso vielen den Zweitplatzierten. Es folgte Eintracht Frankfurt mit drei Titeln. Einen davon erturnte sich Joel Rinkart (Eintracht) mit 42,75 Punkten als einziger Teilnehmer im jahrgangsoffen Vierkampf KM 2, der höchsten Kürklasse, die ausgeschrieben war. Den Vierkampf, KM 2 Jahrgang 91/92 sicherte sich Jonas Stüdemann (TSG Nordwest) mit 48,45 Punkten vor seinem Vereinskollegen Alex Bartoschek, (46,30) und Josef Hoehl (Eintracht/26,40). Zum spannenden Zweikampf kam es im Vierkampf KM 3, Jg. 93/94 zwischen Simon Hoehl (Eintracht) und Lukas Roller (SG Enkheim). Der Eintrachtler lag am Ende mit 36,85 Punkten knapp vor seinem Konkurrenten aus Enkheim (35,50). Im Vierkampf KM 3 Jg. 95/96 gingen die ersten drei Plätze an Turner der TSG Nordwest. Tim Rogoschinski (41,15) siegte vor Niels Schöber (39,50) und Fabian Cedro (38,65). Jeweils ohne Konkurrenz gewannen in ihren Jahrgangsklassen Benjamin Walter (TV Bergen/33,65) in der KM 3 und Kristian Zeitzschel (SG Enkheim/ 34,65) in der KM 4 die Titel. Den Pflichtvierkampf P6-P7, Jg. 95 und jünger entschied Patrick Melzer (Tschft. Griesheim) mit 51,10 Punkten für sich. Er ließ die Eintrachtler Zakaria Mamen (50,05) und Luis-Paul Kretzschmann (48,05) hinter sich. Adam Hoehl (Eintracht/56,05) sicherte sich den Titel in Pflichtvierkampf P5-P6, Jg. 97 und jünger vor Ron Wohler (SG Enkheim/54,30) und Dario Grimmer (TV Bergen/53,35) Die Sieger der restlichen Pflichtkämpfe sind Tobias Freund (Nordwest/53,45) in P4-P5, Jg. 99 und jünger, Richard Ohnewald (Bergen/51,50) in P 4, Jg. 2001 und jünger und Florentin Weber (Nordwest/51,05) in P3-P4 Jg. 2003 und jünger. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter www.turngau-frankfurt.de. 15. April 2010
Hessische Hallenmehrkampfmeisterschaften 2010 in Frankfurt-Kalbach Zu den diesjährigen Hessischen Hallenmehrkampfmeisterschaften in der Leichtathletik hatten sich 97 Teilnehmer aus 28 Vereinen gemeldet. Die Wettkämpfe wurden je nach Alter zeitlich abgestuft ausgetragen und so konnten alle recht zügig und mit der nötigen Konzentration ihre Wettkämpfe, die für jeden aus 60-m Lauf, Weitsprung und Kugelstoß bestanden, abwickeln. Zu Beginn erkämpfte sich in einem 16-köpfigen Teilnehmerfeld bei den Männern Kalle Zinnkann von der Eintracht Glauberg mit 1778 Punkten den Meistertitel. Vize-Hessenmeister wurde Tobias Ullrich, TSG Friedrichsdorf, mit 1726 Punkten, gefolgt von Marius Schütz vom TV Idstein mit 1713 Punkten. Hervorragend beim Erstplatzierten die Weite im Kugelstoß mit 14,08 m. Auch bei den Frauen spielte die Weite von 11,30 m im Kugelstoß die entscheidende Rolle zum Erringen der Hessenmeisterschaft. Dies gelang Julia Rauch vom Lf 87 Villmar mit insgesamt 1446 Punkten vor der Friedrichsdorferin Sabrina Schwabe /1400 Punkte. und Kornelia Wrzesniok (1344 Punkte) aus Weiskirchen. Aber auch die Jugendlichen hielten mit ihren Leistungen nicht hinterm Berg. Erstaunlich hierbei die Leistung des frisch gekürten Hessischen Meisters der männlichen Jugend B Hannes Drescher vom TSV Krofdorf-Gleiberg, der 14,66 m mit der Kugel und eine Gesamtpunkzahl von 1716 Punkten erzielte. Genau so hoch einzuschätzen die 6,14m im Weitsprung durch Joel Schweinsberg von der SG Frankfurt-Nied, der jedoch trotz dieser herausragenden Weite mit seiner Gesamtpunktzahl nur Platz 2 vor Tobias Daum (TSV 1909 Klein-Umstadt) erzielen konnte. Erfreulich in dieser Gruppe, dass bei den ersten 4 dieser jungen Athleten die Kugelstoßweite jeweils über 11m lag! Im Teilnehmerfeld von 12 weiblichen B-Jugendlichen entschied Caroline Eckerth vom TV Idstein mit einem Satz von exakt 5,00 m und weiteren guten Leistungen mit komfortablem Vorsprung die Meisterschaft für sich; verfolgt wurde sie von ihrer Vereinkameradin Mia Mosler und Nicole Schermuly vom TV Niederbrechen. Sowohl die Gruppe der A-Jugend männlich als auch weiblich trat nur mit jeweils 4 Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen zum Wettkampf an. Es konnten sich hier Christian Staab von der SV Weiskirchen und Alina Maurer vom TSV Kirberg mit guten Leistungen durchsetzen. Bei den Schülern und Schülerinnen konnten erfreulicherweise wieder höhere Teilnehmerzahlen verzeichnet werden; hier siegte Andreas Nimmerfroh von der SG Eintracht Glauberg mit 1564 Punkten knapp vor Robin Hohmann und Tobias Stang, beide vom MT 1861 Melsungen. Bei den Schülerinnen war Tina Tilger, TSV Bonames, dank einer Weite von 12,56 m im Kugelstoß uneinholbar für die Zweitplatzierte Julia Orth, die nur mit 3 Punkten Vorsprung Kathleen Menz von TV Großen-Buseck auf den 3. Platz verwies. Schade, dass sich nicht mehr Wettkämpfer zu diesen sehr gut organisierten Meisterschaften in der ideal gelegenen und hervorragend ausgestatteten Kalbacher Leichtathletikhalle eingefunden hatten. Sowohl die Organisatoren als auch die qualifizierten HLV-Kampfrichter hätten durchaus und sehr gerne noch eine größere Anzahl von Teilnehmern verkraftet. Ein
besonderer Dank gilt dem EDV-Team unter Otto Lenz, der mit diesem Wettkampf
seinen letzten Einsatz geleistet hat und sich nach vielen Jahren aus dem
Geschehen zurückzieht. Ein Lob und Dank auch an den Ausrichter Turngau Frankfurt, der vorbildlich die Organisation dieser Veranstaltung durchführte. Gerlinde Mager, 20. März 2010
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