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2005 Förderin des Kunstturnen - Trauer um Hanne Gärtner Die Turnfamilie trauert um Hanne Gärtner, die am 18. Dezember im Alter von 78 Jahren verstorben. Das Ehrenmitglied des Turngaus Frankfurt war als Schwimmerin und Kunstspringerin aktiv, bevor sie sich dem Turnen verschrieb. Dort übte sie fast 30 Jahre lang zahlreiche Ämter sowohl im Verein und im Turngau als auch im Hessischen Turnverband sowie dem Deutschen Turner-Bund aus. 1980 erwarb sie die internationale Kampfrichter-Lizenz und wurde mehrfach bei Länderkämpfen der Kunstturnerinnen eingesetzt. Zudem war Hanne Gärtner Mitbegründerin der Turngemeinschaft Frankfurt, die bis heute Kunstturn-Talente fördert und der sie bis zum Jahr 2000 selbst vorstand. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 28. Dezember 2005 um 11.30 Uhr auf dem Frankfurter Hauptfriedhof statt. Frankfurter Rundschau, 24. Dezember 2005 Turner trauern um Hanne Gärtner Frankfurt. Im Alter
von 78 Jahren ist Hanne Gärtner, Ehrenmitglied des Turngau Frankfurt,
verstorben. Hanne Gärtner, die ihre sportliche Laufbahn als Schwimmerin und
Kunstspringerin begann, war fast dreißig Jahre als Funktionärin auf Vereins-
und Verbandsebene tätig. Für den Deutschen Turner-Bund (DTB) war sie
national und auch international als Kampfrichterin im Einsatz. Frankfurter Neue Presse, 24. Dezember 2005 Das Ehrenmitglied des Turngaus Frankfurt, Hanne Gärtner, ist am 18. Dezember im Alter von 78 Jahren verstorben. In jungen Jahren als Schwimmerin und Kunstspringerin aktiv, hatte Hanne Gärtner später ihr Leben voll und ganz dem Turnen und dem Sport verschrieben. Bis zum Jahre 2000 war sie fast dreißig Jahre lang in zahlreichen Ämtern auf Vereins- und auf allen Verbandsebenen bis hin zum Deutschen Turner-Bund (DTB) national und international ehrenamtlich tätig. Für ihre großen Verdienste erhielt Hanne Gärtner die Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette des Hessischen Turnverbandes (HTV), die Sportplakette der Stadt Frankfurt und den Ehrenbrief des DTB. Dem Vorstand des Turngaus Frankfurt gehörte die Verstorbene von 1973 bis 1998 in verschiedenen Funktionen an, viele Jahre als Stellvertretende Vorsitzende (1980-98) und für eine Interimszeit (1984-85) kommissarisch auch als Vorsitzende. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit galt dem Kunstturnen der Frauen. Aufgrund ihrer Initiative wurde im Jahre 1982 die Turngemeinschaft (TG) Frankfurt gegründet mit dem Ziel, die zahlreichen weiblichen Kunstturn-Nachwuchstalente aus den Frankfurter Vereinen zu fördern. Nicht zuletzt Ihrem Engagement in diesem Verein, dem sie von Anfang an bis zum Jahre 2000 vorstand, ist es zu verdanken, dass die jungen Turnerinnen der TG Frankfurt zunächst in die Landes- und mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga 1999 in die nationale Spitze vorstießen. Zahlreiche Einzel- und Mannschaftstitel sind auf diesem Weg zu verzeichnen. Einen großen Teil der Zeit, die sie dem Sport widmete, verbrachte Hanne Gärtner in den letzten Jahren als Kampfrichterin auf nationaler und internationaler Ebene. Bereits 1972 erhielt sie die Landeslizenz, sechs Jahre später die Bundeslizenz für das Kunstturnen der Frauen. Seit ihrer 1. Internationalen Kampfrichter-Prüfung 1980 wertete Hanne Gärtner in und außerhalb Deutschlands auf zahlreichen hochkarätig besetzten Turnländerkämpfen der Frauen. Der Turngau Frankfurt verliert mit Hanne Gärtner eine engagierte große Turnerin. 22. Dezember 2005 Alle Jahre wieder: Die Frankfurter Gymnastikschau begeistert Zuschauer Eine bis zum letzten Platz besetzte Turnhalle, abwechslungsreiche Darbietungen mit teilweise beachtlichem Niveau und ein begeistert mitgehendes Publikum, so kennen seit mittlerweile 22 Jahren viele Frankfurter die alljährlich wiederkehrende Frankfurter Gymnastikschau. Auch diesmal war es nicht viel anders. Der Turngau Frankfurt hatte zum 22. Mal zu dieser unterhaltsamen Show aus den Bereichen Turnen, Tanz, Gymnastik und HipHop in die Sporthalle an der Wächtersbacher Straße eingeladen. 26 meist jugendliche Gruppen aus Frankfurt und Umgebung, darunter erfreulicherweise einige Gruppen mit Kindern im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, waren der Einladung gefolgt und zeigten ihr Können. Von den zuständigen Fachwartinnen Jasna Volk und Stephanie Hoffmann perfekt organisiert, präsentierte ihre mitverantwortliche Kollegin Tanja Deeg den Besuchern ein unterhaltsames Dreistunden-Programm. Auch in diesem Jahr lag das Schwergewicht wieder auf dem Tanz, wobei das Spektrum vom Jazztanz, über Streetdance bis zum klassischen Ausdruckstanz reichte. Hier konnten die Zuschauer eine ganze Reihe von Darbietungen bewundern, die choreografisch anspruchsvoll gestaltet und höchst professionell einstudiert waren. Ausgesprochene Glanzlichter in diesem Bereich boten der TV Hausen (bei Offenbach), die Dance Company Frankfurt, der TV Münster und die „Turn Class Number One“ vom SV Dreieichenhain. Aber es gab auch anderes zu sehen: Kinder und Jugendliche vom TSV Sachsenhausen führten schon beachtliche Sprünge auf dem Trampolin aus und die jugendlichen Turnerinnen und Turner der TG Zeilsheim bewiesen wieder einmal, wie ästhetisch und attraktiv anzuschauen das Rhönradturnen ist. Eine Vorführung ganz besonderer Art zeigte der RSC Frankfurt: Zwei junge Paare, davon jeweils eine Frau und ein Mann im Rollstuhl, bewiesen, dass auch Menschen mit Handicap Freude beim Tanzen haben können. Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, an der sich die Besucher mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder erfreuen können. 25. November 2005 Die Vorbereitungen für das Deutsche Turnfest 2009 laufen - Was ist bisher geschehen? Die Vorbereitungen für das nächste Deutsche Turnfestes 2009 in Frankfurt am den Main haben bereits begonnen. Fest steht bisher, dass der „Verein Deutsche Turnfeste“ (VDT) für den Deutschen Turnerbund (DTB) die Gesamtorganisation übernimmt. Teilaufgaben sollen an bestimmte Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen delegiert werden. Der VDT tritt Anfang des nächsten Jahres zusammen, um die Organisationsstruktur festzulegen, den Ablaufplan im Groben zu erstellen und die wesentlichen Aufgaben zu verteilen. Bereits im Vorfeld hat sich der Turngau Frankfurt in Abstimmung mit dem VDT und dem Hessischen Turnverband (HTV) bereit erklärt, in enger Zusammenarbeit mit den Frankfurter Turn- und Sportvereinen die Unterbringung der Turnfestgäste in den Frankfurter Schulen zu organisieren und die Betreuung während des Turnfestes zu übernehmen. In der Zwischenzeit haben sich der Präsident des Hessischen Turnverbandes, Rolf Dieter Beinhoff, die Organisationsleiterin des VDT, Maike Vatheuer und der Turngauvorsitzende Volker Gilbert mit den Vertretern vom Sportamt und vom Schulamt der Stadt Frankfurt zusammengesetzt. In zwei Gesprächsrunden wurden Grundlinien der Vorgehensweise abgesprochen. Die Vertreterin des VDT, Maike Vatheuer, brachte die Erfahrungen aus den letzten Deutschen Turnfesten, vor allen aber aus dem 2005 in Berlin mit ein. Auf ihren Vorschlag hin soll auch in Frankfurt eine grundlegende Bestandsaufnahme aller Frankfurter Schulen vorgenommen werden. Hierzu soll ein sog Erfassungsbogen erstellt werden, mit dem Mitarbeiterteams Klassenräume, Turnhallen, sanitäre Einrichtungen und sonstige Ausstattungen der Schulen erfassen und deren Zustand festhalten. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass die 152 Schulen in Frankfurt nicht ausreichen, um die erwarteten 65.000 Übernachtungsgäste für die Gemeinschaftsquartiere unterzubringen. Man wird also auch auf die Schulen in der Umgebung von Frankfurt zurückgreifen müssen, wobei darauf geachtet werden soll, dass die Turnfestgäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 30 Minuten die zentralen Wettkampfstätten im und um das Messegelände erreichen können. Mit den umliegenden Turngauen Offenbach-Hanau, Main-Taunus, Main-Rhein, Wetterau-Vogelsberg und Feldberg wird in Kürze Kontakt aufgenommen, damit auch dort die infrage kommenden Schulen erfasst werden können. Zuvor muss von den zuständigen Bürgermeistern oder Landräten die grundsätzliche Zustimmung zur Nutzung der Schulen eingeholt werden. 24. November 2005 Turner
zeigen tolle Leistungen Ob am Reck, an den Barren oder den Ringen: Die Jugend-Turner gaben am Samstag bei den Mannschaftsmeisterschaften des Frankfurter Turngaus alles. Doch das Interesse am Geräteturnen lässt nach. Mit nacktem Oberkörper
marschiert Julian auf die Barren zu. Für einen 15-jährigen ist er ziemlich
muskulös. Ein Mannschaftskollege pfeift ihm augenzwinkernd hinterher. Ein
anderer im blauen Dress filmt mit, wie sich Julian in den Handstand drückt.
Langsam streckt er die Beine auseinander und wieder zusammen. Ein Sprung zur
Seite, und Julian steht. Applaus von der Tribüne. "Den Schmerz vergisst man" Sein Vereinskollege Julian will ebenso als Vorbild dienen. An den Barren turnte er diesmal trotz einer Muskelzerrung an der Lende. "Aber den Schmerz vergisst man beim Turnen", meint Julian, der vor kurzem von der TSG Oberrad kam. Auch seine Freunde würden es "cool" finden, was der 15-Jährige leistet. Es selbst mal probieren wollen sie aber trotzdem nicht, "dabei würde ich mir etwas mehr Konkurrenz wünschen", sagt Julian. Im Lauf der Jahre hat Geräteturnen an Popularität verloren, und wer doch Interesse hat, hört oft im Jugendalter auf. Selbst Andreas dachte schon mal übers Aufhören nach. "Aber ich turne seit dem Kindesalter", räumt der 16-Järige ein, "und es inspiriert mich immer wieder". Dank seiner Leistungen lag sein TSG-Team schon beim ersten Meisterschafts-Durchgang vor drei Wochen vorn. Diesmal holten die 16- bis 18-Jährigen der SG Enkheim zwar auf - doch die Nordwest-Turner gewannen hauchdünn. Unter Beifall gingen Andreas und seine beiden Teamkollegen im Handstand aufs Siegerpodest zu. Am 26. und 27. November dürfen sie bei den Hessischen Meisterschaften in Limburg antreten 14. November 2005, Carsten Preag, Frankfurter Rundschau TG
Frankfurt/TSG Nordwest siegt auf ganzer Linie 14. November 2005 Volker Gilbert wird Vizepräsident im Hessischen Turnverband Der Landeshauptausschuss des Hessischen Turnverbandes (HTV), das oberste Beschlussgremium zwischen den Turntagen, hat den Vorsitzenden des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert, ins HTV-Präsidium gewählt. Der Frankfurter ist als einer von fünf Vizepräsidenten für den Bereich Marketing verantwortlich. Dieses Amt ist seit mehreren Jahren vakant und konnte beim letzten Landesturntag in Obertiefenbach nicht besetzt werden. Die Wahl von Volker Gilbert muss noch beim nächsten Landesturntag 2006 in Gelnhausen bestätigt werden. Der Turngauvorsitzende arbeitet bereits seit längerer Zeit in verschiedenen Gremien des Hessischen Turnverbandes mit, unter anderem im Ausschuss Kommunikation und Organisation. Befragt warum er sich gerade jetzt bereit gefunden habe, für das HTV-Präsidium zu kandidieren, sagte Volker Gilbert: „Ich möchte auch an dieser Stelle im HTV bei der Vorbereitung und Organisation für das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt aktiv mitarbeiten und versuchen, die notwendigen Beiträge und Impulse für das Gelingen dieses Großereignisses leisten“. 12.November 2005 Volker Gilbert HTV-Vizepräsident Bad Vilbel. Der
Landeshauptausschuss des Hessischen Turnverbandes (HTV) hat sich auf seiner
Sitzung in Neuenstein-Aua um zwei Mitglieder vergrößert. Mit den
einstimmigen Wahlen von Volker Gilbert (Frankfurt) zum Vizepräsidenten
Marketing und Rolf Byron (Waldems) zum Vizepräsidenten Gesellschaftspolitik
ist das Präsidium des größten hessischen Sportverbandes nun komplett
besetzt. Die Wahlen müssen noch beim im kommenden Jahr in Gelnhausen
stattfindenden Landesturntag bestätigt werden. Frankfurter Neue Presse, 11. November 2005 Turngau lädt zur Gymnastikschau Zur 21. Frankfurter Gymnastikschau in der Fabriksporthalle (Wächtersbacher Straße) erwartet der veranstaltende Turngau Frankfurt am morgigen Samstag 26 Vereinsgruppen. In dem um 16 Uhr beginnenden zweistündigen sehr vielseitigen Programm werden Tänze verschiedener Richtungen wie HipHop, Modern-Dance oder Showtanz sowie Darbietungen aus allen Bereichen des Turnens vorgeführt. Darunter auch die publikumswirksamen Disziplinen Trampolin und Rhönradturnen. Der Eintritt zur Gymnastikschau ist frei. (löf) Frankfurter Neue Presse, 11. November 2005
Konterschwung und Flic-Flac Sechs Übungsleiterinnen, begleitet von je zwei Turnerinnen aus dem eigenen Verein, hatten sich in der Turnhalle der FTG am Rebstöcker Weg eingefunden, um an der Trainerfortbildung teilzunehmen. Da der Teilnehmerkreis relativ klein und überschaubar war, konnte in der Zeit von 9 bis 16 Uhr intensiv trainiert und gearbeitet werden. Nach gemeinsamem Aufwärmen wurden die Gruppen geteilt. Gruppe A ging unter der Leitung von Rainer Kalmbach zum Stufenbarren, die Gruppe B mit Trainerin Christa Meyer zum Boden. In diesem ersten Programmteil konnten die Trainerinnen den methodischen Aufbau der Bewegungstechnik, eine Grundvoraussetzung für die neuen Elemente, und besonders die Hilfestellung an den Turnerinnen erlernen. Am Stufenbarren wurden u. a. Konterschwung, freie Felge, Rückschwung in den Handstand und Abgänge geübt. Am Boden standen Stabilisationstraining in Verbindung mit Handstand, Überschläge, Sitzbogengang, Flic-Flac-Bewegungen mit akrobatischen Elementen, Salti in Verbindung mit anderen Elementen und Ansatz zu freien Überschlägen auf dem Trainingsprogramm. Nach leckerem Mittagessen an schön gedeckten Tischen im FTG-Restaurant Schöners machten die Gruppen mit dem Wechsel der Geräte weiter. In der Abschlussbesprechung am Ende des Kurses hoben alle Teilnehmerinnen lobend hervor, dass sie in dieser Fortbildung viele neue methodische Teile erlernt und wichtige didaktische Anregungen erhalten hätten. Wichtig für die Trainer war auch, dass ihnen gezeigt wurde, wie sie - vor allem bei neuen schwierigen Elementen - die richtige Hilfestellung für die eigenen Turnerinnen leisten können. Mit dieser Kenntnis hätten sie nun die Sicherheit, diese Elemente in ihren Vereinen mit den Turnerinnen weiter zu trainieren. Die Turnerinnen selbst hatten an diesem Tag manche Grobform der Elemente erlernt, auch wenn es – was die korrekte Ausführung betrifft - noch einiges zu verbessern gilt. Ausbildungsleiterin Christa Meyer jedenfalls zeigte sich mit dem Ergebnis des Lehrgangs höchst zufrieden, denn die gesteckten Ziele seien ausnahmslos erreicht. Eine Wiederholung der Fortbildung ist in einem Jahr am 28. Oktober 2006, am letzten Herbstferientag, vorgesehen. Christa Meyer/Günter Heidt
Talentsichtung: Zusammenarbeit mit Schule und Kindergarten ist wichtig Beim diesjährigen Gauhauptausschuss in Höchst standen die Themen Talentsichtung, Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein sowie die Qualifikation der Trainer im Mittelpunkt der Diskussion. Darüber hinaus interessierten sich die 24 Vertreter aus acht Turngauvereinen brennend, etwas über den Stand der Vorbereitungen für das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt am Main zu erfahren. Turngauvorsitzender Volker Gilbert berichtete ausführlich darüber, was bis heute an Aktivitäten gelaufen ist und welche Aufgaben der Turngau und seine Vereine zu schultern haben. Nach den bisher mit den Hauptverantwortlichen getroffenen Vereinbarungen wird der Turngau Frankfurt die Unterbringung und Betreuung der Turnfestgäste in den Frankfurter Schulen zu organisieren haben. Näheres finden Sie demnächst auf der TG-Seite unter dem Stichwort „IDTF 2009“. Nach einer kurzen Nachlese über die Veranstaltungen im zu Ende gehenden Jahr 2005 wurden die wichtigsten Termine im kommenden Jahr vorgestellt. Neben den jährlich wiederkehrenden Ereignissen sind die Hessischen Leichtathletik-Hallenmehrkampfmeisterschaften am 12. März in der Leichtathletikhalle in Kalbach ein Höhepunkt des Wettkampfgeschehens in Frankfurt. Noch im Dezember dieses Jahres ist eine sog. Mini-Olympiade der jugendlichen Turner und Turnerinnen geplant. Birte Hessler, die Fachwartin für das Kunstturnen der Frauen und Initiatorin, will mit dieser Veranstaltung in der Deutschen Turnschule die Talente aus den Vereinen sichten und langfristig fördern. Auch die Schulen sollen in diesem Konzept eingebunden werden. Mit einer großen Talentsichtung im Trampolinturnen vor zwei Jahren hatte der Turngau Frankfurt schon einmal großen Erfolg. Damals hatten über 150 Jugendliche teilgenommen, die meisten allerdings aus Schulen. Von ihnen werden 50 besonders talentierte Jungen und Mädchen dauerhaft gefördert. Die Mehrheit der Anwesenden begrüßte die geplante Talentsichtung. Fachwarte und Vereinsvertreter betonten noch einmal, wie wichtig die Zusammenarbeit der Vereine mit den Schulen und auch mit den Kindergärten sei, damit die Vereine auch in Zukunft Mitglieder im Kindesalter gewinnen könnten. In diesem Zusammenhang erwähnte der Vorsitzende des Frankfurter Turnvereins 1860, Hans Buskase, dass er in seinem Verein leider kein Kinderturnen anbieten könne, weil ihm dafür die qualifizierten Trainer fehlten. In seinem Projekt „Fun for Kids“ schnupperten eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen in die verschiedenen Sportarten hinein, aber ausgerechnet die für das Turnen Talentierten könnten bei ihm weder entdeckt noch gefördert werden. Dieses Beispiel zeige, betonten die Vereins- und Turngauvertreter einmütig, welch große Bedeutung die Trainer- und Übungsleiterausbildung habe. Der Vorstand versicherte, dass dieses Thema auf seiner Agenda bleibe. 07. November 2005 Riesenandrang beim Gruppenhelfer-Lehrgang
Sage und schreibe 33 neue Gruppenhelfer konnte
die Turnjugend Frankfurt unter der Führung von Helmut Kalbskopf zwischen
Juni und Oktober 2005 ausbilden. Der Andrang in diesem Jahr war so groß,
dass sogar eine Warteliste eingerichtet werden musste. Hier müssen sich die
Verantwortlichen überlegen, wie mit diesem großen Interesse im kommenden
Jahr umgegangen wird.
Nach den Sommerferien übernahm Helmut Kalbskopf
(TSV Bonames) die Leitung und führte, zusammen mit anderen Referenten, die
zukünftigen Gruppenhelfer in das Kinderturnen ein, den Schwerpunkt des
Lehrganges. Während der drei Wochenend-Abschnitte zwischen Juni und
September wurden folgende Themen behandelt: Aufbau einer Übungsstunde,
Kleine Spiele, Sichern und Helfen und das Gerätturnen. Dabei standen alle
Männer- und Frauengeräte einschließlich Minitrampolin auf dem Programm.
Weitere Lehrgangsinhalte waren Funktionsgymnastik in Theorie und Praxis,
Einführung in die Leichtathletik und zwar in spielerischer Form als sog.
Gerätebaustelle, Spiele- und Bewegungsparcours sowie neue alternative
Sportgeräte im Sinne von Abenteuerturnen.
Die Turnjugend gratuliert folgenden
erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Timo Stüdemann, Alexander
Bartoschek, Niklas Franz, Maisha Jauernig (alle TSG Nordwest) Hannah
Hetherington, Lara Maria Reitz (beide SSV Heilsberg) Marc Borst, Sascha
Wilhelm (beide SG Enkheim) Evelin Palaschinski Mägdefrau, Sandra Neumann,
Annegret Susanne Feghelm (alleTVSeckbach) Anna Scheuermann, Nicole
Karczynski (beide SG Riederwald) Sarah Neidhardt, Diana Runge, Hannah
Numrich, Anna Blum, Karin Schacht (alle TSV Ginnheim) Ina Herkner (TSV
Bonames) Annemarie Cieszko, Natalia Truong (beide Jahnvolk Eckenheim)
Sebastian Armbrust (TV Bad Vilbel), Marius Möller (FTG Frankfurt), Stefanie
Hehner, Christina Mäntele, Yves Knittel, Julian Metzler (alle Turnerschaft
Heddernheim), Kerstin Weil, Laura-Isabel Harte (beide VfL Goldstein) Sandra
Cerovski, Bianca Busold, Jasmin Morawe (alle TG Bornheim) Andre Winter
(Turnerschaft Griesheim).
Auf dem Nachtreffen mit Übergabe der
Assistenten-Scheine in Frankfurt-Bonames wurde ein gemeinsames Fazit
gezogen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge gesammelt und über die
Weiterführung des Lehrgangs im Jahre 2006 gesprochen, der dann
„Übungsleiter-Assistenten-Ausbildung“ heißen wird. Jan Steinhilber, 28. Oktober 2005 Lilo Pleyer, die damalige Übungsleiterin beim SSV Heilsberg wurde im Jahre 1967 in den Turngauvorstand gewählt. Als Gaujugendwartin sollte sie sich um die Jugendlichen im Turngau Frankfurt kümmern. Und sie tat es mit großem Erfolg. Obwohl selbst schon einige Jahre dem jugendlichen Alter entwachsen, stürzte sie sich mit Engagement und Einfühlungsvermögen in die schwierige neue Aufgabe. In zahlreichen Treffen, Zusammenkünften und Freizeiten mit Jugendlichen versuchte Lilo Pleyer – stets tatkräftig unterstützt von ihrem Ehemann Horst Pleyer - junge Menschen für das Turnen zu begeistern. Gleichzeitig hat sie die Jugend motiviert, im Verein oder Turngau Aufgaben zu übernehmen und verantwortlich mitzuarbeiten. Mit ihrem Einsatz legte sie in ihrer Amtszeit den Grundstein dafür, dass sich in den achtziger Jahren eine starke Turnjugend Frankfurt entwickelt hat. Neben dem Turnerischen spielte bei ihr immer auch das Gesellige eine wichtige Rolle. Ihre große Leidenschaft war der Volkstanz, wohl eine Reminiszenz an ihre sudetendeutsche Heimat. Nach ihrem Ausscheiden 1976 aus dem Turngauvorstand hat sie in ihrem Heimatverein, dem SSV Heilsberg viele Jahre als Übungsleiterin gearbeitet. Lilo Pleyer verstarb nach schwerer Krankheit Anfang Oktober im Alter von 79 Jahren. 24. Oktober 2005 55. Lohrbergfest: Ausrichter TV Seckbach rundum zufrieden Bei herrlichem Spätsommerwetter hatten sich 283 Kinder und Jugendliche samt ihren Eltern oder anderen Begleitern auf dem Lohrberg in Frankfurt Seckbach eingefunden. Der Ausrichter des einzigen Frankfurter „Bergturnfestes“, der TV Seckbach, hatte die Turn- und Sportjugend in Frankfurt zum 55. Mal zu leichtathletischen Dreikämpfen und Staffelläufen auf den Frankfurter Hausberg eingeladen. Wie schon im vergangenen Jahr war es auch diesmal bereits der zweite Anlauf, nachdem das Turnfest im Mai einem mehrtägigen Dauerregen zum Opfer gefallen war. An diesem letzten Septembersamstag waren jedoch zum Glück die äußeren Bedingungen optimal. So hatten die verantwortlichen Organisatoren – auch angesichts des hervorragenden Meldeergebnisses - rundum zufriedene Gesichter, allen voran Klaus Bierínger. Der Vorsitzende des TV Seckbach hatte das Turnfest wegen der zahlreichen Nachmeldungen mit einer kleinen Verspätung eröffnet. Stadtverordneter Dieter Bürger begrüßte als Vertreter der Stadt Frankfurt die jugendlichen Wettkämpfer und Wettkämpferinnen und erinnerte daran, das Turnvater Jahn als Abgeordneter des Paulskirchen-Parlaments im Jahre 1848 hier auf dem Lohrberg eine flammende Rede gehalten hat. Den TV Seckbach ermunterte er, dieses traditionelle Bergfest zusammen mit dem Turngau Frankfurt auch die nächsten 55 Jahre auszurichten. Den Titel der Lohrbergfestsiegerin sicherte sich in diesem Jahr Hannah Eckhoff von der SG Enkheim ganz souverän mit einem 100-Punkte-Vorsprung. 1176 Punkte erzielte die Enkheimerin und verwies damit Stephanie Rappelt (SG Nied) mit 1075 Punkten und Selina Schad (SG Enkheim/755) auf die nächsten Plätze. Lohrbergfestsieger wurde der in seiner Klasse allein startende Christian Kremser von der SG Nied mit 1465 Punkten. Auch bei der weibl. Jugend B gab es mit Franziska Winter (SG Enkheim), 1279 Punkte, eine klare Siegerin. Caroline Joisten (1038) und Maike Mathews (944), beide Jahnvolk Eckenheim, belegten die Ränge zwei und drei. Im Dreikampf der männl. Jugend B waren die drei Nachwuchsathleten des Turnvereins Seckbach nicht zu schlagen. Mit 1582 Punkten ließ Sebastian Wehner seine beiden Vereinskameraden Benjamin Dietz (1263) und Michel Neubauer (1222) weit hinter sich. Die meisten Aktiven mit 61 hatte übrigens wie schon in den vergangenen Jahren die SG Enkheim geschickt. Die übrigen Dreikampfsieger: 21. Oktober 2005 Streetdance-Wochenende mit großer Resonanz Das zweite Septemberwochenende stand für Frankfurts Sportinteressierte ganz im Zeichen des Street- und Breakdance. Der Turngau hatte zu zwei Großveranstaltungen in die Sporthalle in der Wächtersbacher Straße eingeladen. Am Samstag wurden im Finale des Streetdance-Rundenwettkampfs die Gesamtsieger ermittelt. Am Sonntagnachmittag trafen sich 28 Vereins- und offene Gruppen verschiedenen Alters und in unterschiedlicher Größe zu einem so genannten Tanzfestival. Ein Teil der Teams kam aus Orten weit außerhalb der hessischen Landesgrenzen wie Sindelfingen oder Mühlacker. Gleichzeitig unterzogen sich Trios, Duos und Einzelteilnehmer dem so genannten „Aerobic-Contest“. Über die überraschend große Resonanz zeigte sich die verantwortliche Fachwartin Alexandra Diedrich hoch erfreut. Für die engagierte Turnerin und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer bedeutete das eine beträchtliche organisatorische und logistische Herausforderung, die erfolgreich gemeistert wurde. Turngauvorsitzender Volker Gilbert zog ebenfalls eine positive Bilanz und sieht den Turngau in der Förderung dieser neuen aufstrebenden Turndisziplin auf dem richtigen Weg. In einem Mammutprogramm präsentierten vor vollen Zuschauertribünen Groß- und Kleingruppen, Paare und Solodarsteller in Wettbewerben und Präsentationen, was auf dem weiten Feld von HipHop, Streetdance, Breakdance und Aerobic heute möglich ist. Der erste Teil des unterhaltsamen Nachmittags war den Jazz- und Modern Dancern gewidmet. Nach der Pause kamen auch die Teilnehmer am „Aerobic-Contest“ zum Zuge. Zu den Glanzlichtern des Nachmittags zählten - von den Zuschauern frenetisch umjubelt - die Darbietungen von Dragonfire der TUS Rüsselsheim in der Erwachsenenklasse sowie der Black Angels der TGS Bornheim und der Crazy Dancers der Gym & Dance Mühlacker e. V. bei den Jugendlichen. Aber auch die Schülergruppen konnten mit phantasievollen Vorführungen überzeugen. Fazit des gelungenen Nachmittags: Diese Art Veranstaltung kommt bei Mitwirkenden und Publikum gleichermaßen gut an und wird mit Sicherheit im nächsten Jahr eine Fortsetzung erfahren. Die Sieger des Rundenwettkampfes sowie die Ergebnisse des Tanzfestivals und Aerobic-Contests sind unter dem Stichwort Siegerlisten veröffentlicht 24. September 2005 Wir setzen zum großen Sprung an Gestern zur Mittagszeit zeigte das
Thermometer auf dem Sportplatz am Ried bereits knapp 30 Grad an. Bei diesen
hochsommerlichen Temperaturen zog es die meisten Frankfurter in einen
schattigen Biergarten, die nächst gelegene Eisdiele oder zur Abkühlung ins
Schwimmbad. Körperliche Anstrengungen in der Sonne versuchten die meisten zu
vermeiden – nicht so in Bergen-Enkheim. Dort traf sich der sportliche
Nachwuchs, um Spitzenleistungen in Leichtathletik und Turnen aufzustellen. Frankfurter Neue Presse, 20. Juni 2005 Sandra Finger Geräte-Einzelmeisterin der Seniorinnen - Frankfurter Erfolge bei den Hessischen Einzelmeisterschaften der über-17-Jährigen Die Turnerinnen aus Frankfurter
Vereinen haben bei Hessischen Geräte-Einzelmeisterschaften der
Über-17-Jährigen und der Seniorinnen in Großalmerode sehr gut abgeschnitten.
Im Vierkampf der Seniorinnen (über 30) sicherte sich Sandra Finger vom TV
Bad Vilbel gegen zwei Konkurrentinnen mit 36,20 Punkten den Titel einer
Hessenmeisterin.
Obere Reihe von links: Tanja
Krause, Helga Prasler, Sabine Eberhardt, Sabine Nagelschmitt 26. April 2005 29 Kampfrichterinnen bilden sich fort - Teilnehmerzahlen nehmen zu Die diesjährigen
Kampfrichterausbildung für das Gerätturnen der Frauen und Mädchen - von der
ehemaligen Fachwartin Christa Meyer ausgeschrieben - hat sehr erfolgreich
begonnen. Die Teilnehmerzahlen konnten gegenüber dem letzten Jahr wiederum
gesteigert werden. Am ersten Termin haben 29 Turnerinnen und Turner
teilgenommen. 15 von ihnen hatten sich für den Anfängerkurs der
Pflichtvierkämpfe, der sog. A-Schiene, angemeldet, acht weitere für die
Vierkämpfe mit Kürelementen, der B-Schiene. Diese Turnerinnen hatten bereits
im letzten Jahr an einem Lehrgang teilgenommen und die A-Lizenz auf Gauebene
erworben. Sechs Turnerinnen, darunter eine Übungsleiterin, nahmen die
Kampfrichter-Fortbildung wahr.
25. April 2005
Sport, Natur und Kultur – eine gesunde Mischung für Wanderfreunde Bereits seit vielen Jahren treffen sich am Karfreitag die Frankfurter Turnerinnen und Turner zu ihrer traditionellen Wanderung in und um Frankfurt. Die Organisatoren haben in den letzten Jahren eine gesunde Mischung aus gemäßigter sportlicher Aktivität und Naturerlebnis gefunden, verknüpft mit Abstechern in die lokale Geschichte und Kultur. Diesmal konnte die Wanderwartin Uschi Grafeneder 64 Wanderfreunde vor dem Volkshaus in Enkheim begrüßen. Der gebürtige Enkheimer Hans Weil gab einen kurzen Rückblick auf Geschichte des Gebäudes. Mitte der zwanziger Jahre hatte die Sportvereinigung Enkheim, ein Zusammenschluss mehrerer Enkheimer Vereine, mit dem Bau begonnen und ihn 1929 festiggestellt. Finanziert wurde das Volkshaus im Wesentlichen mit Spendengeldern und Anteilscheinen der Mitglieder sowie mit viel Eigenleistung. 1934 hat die Gemeinde das Haus ersteigert. 1977 mit der Eingemeindung ging es in den Besitz der Stadt Frankfurt über. Wie von Anfang an ist das Volkshaus auch heute noch geselliger und kultureller Mittelpunkt des Stadtteils und nebenbei Sportstätte für die Enkheimer Turn- und Sportvereine. Dann ging es auf die rund 10 km lange Wanderstrecke. Im Mittelpunkt stand diesmal der Main, auf dem ersten Teil der Strecke fast ständiger Begleiter. Auf der Höhe von Rumpenheim wurde der Fluss auf der Fähre erstmals überquert. Am gegenüber liegenden Südufer des Mains kam das restaurierte und als Eigentumswohnungen hergerichtete Rumpenheimer Schloss ins Blickfeld. Horst Schmidt, ein passionierter Heimatkundler aus Seckbach, gab einen Abriss von der mittlerweile über dreihundertjährigen Geschichte des Schlosses. Ende des 17. Jahrhunderts von einem Hanauer Adeligen erbaut, war es seit 1768 Sommersitz mehrerer Familienmitglieder des Landgrafen von Hessen-Münzenberg. 1788 erweiterte Landgraf Friedrich das Schloss und ließ einen Landschaftspark im englischen Stil anlegen. Nach Auszug der gräflichen Familie im Jahre 1902 begann das Schloss zu verfallen. Im 2. Weltkrieg stark beschädigt, kam es in den Besitz der Stadt Offenbach, die es abreißen wollte, was aber eine Bürgerinitiative verhinderte. Beim Rundgang durch den weitläufigen Park konnten sich die Wanderer verschiedene, teils exotische Bäume, den Türkischen Pavillon, das noch erhaltene Fundament einer Volière sowie - von außen - die Schlosskirche ansehen. Wie Horst Schmidt erläuterte, gab sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Park der europäische Hochadel ein Stelldichein, u. a. die englische Queen Mary, der russische Zar Alexander III. Kaiser Franz-Josef I. von Österreich und Fürst Otto von Bismarck. Nach so viel heimatgeschichtlichen Informationen und nach einer ausgiebigen Vesper war für die nächsten anderthalb Stunden wieder Wandern angesagt. Am Schultheisweiher vorbei ging es zurück zum Mainufer. Über den Weinbergsteig wurde der Main ein zweites Mal überquert und nach dreieinhalb Stunden kehrten die leicht ermatteten Wanderer in der Gaststätte „Bootshaus“ in Fechenheim zur wohlverdienten Abschlussrast ein. 19. April 2005
Riesenbeteiligung bei den Geräte-Einzelmeisterschaften Wenn die Turnerinnen und Jugendturnerinnen ihre Gerätemeisterschaften austragen, platzt die Sporthalle in Kalbach sozusagen aus allen Nähten. Diesmal hatten sich 172 junge Mädchen und Frauen im Alter zwischen sieben und 20 Jahren eingefunden, um an den vier klassischen Geräten um die Punkte zu kämpfen. Das erfordert viel organisatorisches Geschick und großes Durchhaltevermögen bei den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern. Die waren denn auch von 9 Uhr morgens bis 18 abends – allerdings in mehreren Schichten - damit beschäftigt, genau hinzuschauen, viele Einzelzahlen auf ihre Spickzettel zu schreiben, die Zahlen zu addieren, den Durchschnitt zu bilden und – nach einer kurzen Rücksprache untereinander – das Ergebnis zu notieren. Glücklicherweise kann die Noch-Fachwartin Christa Meyer dank ihrer konsequenten Ausbildungsarbeit zur Zeit auf eine recht große Crew von Turnerinnen und Turnern zurückgreifen, die in der Lage ist, die nicht ganz einfachen Wertungsrichtlinien korrekt anzuwenden und die Punkte so zu verteilen, dass sich keine Aktive benachteiligt fühlt. Keine ganz leichte Aufgabe, die aber zufriedenstellend gelöst wurde. Zumindest blieben diesmal die großen Proteste der Vereinstrainer und -trainerinnen aus, was durchaus nicht immer der Fall war. Das Gros der Aktiven versammelte sich in den drei Wettkämpfen der Neun- bis Zwölfjährigen. Den Rekord von 40 Teilnehmerinnen verzeichnete der Pflichtvierkampf A 6-5 bis Jahrgang 93, dicht dahinter die A 5-4 (bis Jg. 95) mit 37. In der Riege der Kleinsten bis neun Jahre turnten immerhin noch 27 Küken. Zu den Titelkämpfen hatten insgesamt 16 Vereine ihre Wettkämpferinnen geschickt, so viel wie lange nicht. Die meisten Teilnehmerinnen kamen von der Turngemeinde Höchst (24) und der SG Enkheim (18). Die drei Erstplatzierten eines jeden Wettkampfes sind unter der Rubrik „Siegerliste“ aufgeführt. 08. April 2005
Erstes Turn-Trainingslager Turngau Frankfurt Schon früh mussten wir am
Dienstag den 29.3.05 aufstehen, denn um 9.00 sollten wir im neuen Hessischen
Turnzentrum in Alsfeld sein. Geschafft, alle da. Das traditionelle
Fotogruppenbild wurde gemacht und ab ging es in schöne helle 4-Bettzimmer
zum Einquartieren. Dank auch unserem Turngau
Frankfurt Frankfurter Rundschau - 21. März 2005 Bisherige Vorstandsmitglieder wiedergewählt Auf dem Gauturntag des Turngaus
Frankfurt stellten sich nach der Entlastung des Gesamtvorstandes
satzungsgemäß sieben der 14 Vorstandsmitglieder für zwei Jahre zur
Wiederwahl. Die 71 in der Turnhalle des TV Eschersheim versammelten
Abgeordneten aus 23 Frankfurter Vereinen bestätigten die beiden
Stellvertretenden Vorsitzenden Karin Patschke (TSG Bornheim) und Helen
Rabe-Weber (SG Nied) sowie die Internet- und Protokollverantwortliche Steffi
Soßdorf (Orplid Frankfurt) in ihren Ämtern. Ebenfalls wiedergewählt wurde
Jan Steinhilber (TSG Nordwest), Vorsitzender des Fachbereichs Allgemeines
Turnen, Dr. Darius Soßdorf (Orplid Frankfurt/Fachbereich Spiele) und Netta
Fay (TG Höchst/Fachbereich Freizeit und Gesundheit). Der Fachbereich Sport
konnte nicht besetzt werden. Der Gauturntag bestätigte außerdem den
Vorsitzenden der Tunjugend, Ralph Trollius (TSG Nordwest), den
Turngaugeschäftsführer Volker Gilbert (TSV Berkersheim) und die 19 Fachwarte
und -wartinnen. Der vorgelegte Haushaltsplan für das Jahr 2005 wurde von den
Delegierten ohne Gegenstimme angenommen. 20. März 2005 Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner, Jugendturner und Schüler Der amtierende Vizemeister Odin Wörner von der SG Enkheim ist neuer Titelträger im jahrgangsoffenen Wahlvierkampf der B9 bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner. Mit 34,60 Punkten und einem hauchdünnen Vorsprung von einem Zehntelpunkt verwies der Enkheimer in der Sporthalle in Kalbach seinen schärfsten Konkurrenten Philipp Schäfer von der TSG Oberrad (34,50 Punkte) auf den zweiten Rang. Dritter wurde Andreas Frieb von der TSG Nordwest mit 33,90 Punkten. Zum Wettkampf in der zweithöchsten Leistungsklasse waren in diesem Jahr immerhin sieben Turner aus drei Vereinen angetreten. Vorjahressieger Michael Landes (Eintracht) war nicht am Start Die besten Einzelwertungen erzielte der Gaumeister mit 9,50 Punkten am nagelneuen, von der Stadt Frankfurt besorgten Sprungtisch und mit 9,30 beim Bodenturnen. Den Sechskampf B8 der Jugendturner bis 16 Jahre entschied in einem Viererfeld Julian Bechler (TSG Oberrad) mit einen Dreieinhalb-Punktevorsprung klar für sich. Um Platz zwei wurde hart gekämpft. Am Ende hatte Sascha Wilhelm (SG Enkheim) mit 32,20 Punkten einen ganz knapp die Nase vorn vor Jona Sponsel (TSG Oberrad/32,10 P.). Den Sieg im Sechskampf B7 der Jugendturner bis 14 Jahre, zu dem fünf Jugendliche angetreten waren, sicherte sich Jonas Stüdemann (TSG Nordwest) mit hervorragenden 36,60 Punkten vor seinem Vereinskameraden Alex Bartoschek (35,70) und Kevin Maier (Eintracht/33,95 P.). Zum Pflichtsechskampf A7-4 der Jugendturner bis 12 Jahre gingen sieben Jugendliche an die Geräte. Niels Borst (SG Enkheim/27,45 P.) siegte vor den beiden Eintrachtturnern Simona Munkler (26,70 P.) und Simon Hoehl (26,00). Mit 16 jugendlichen Turnern hatte der Pflichtsechskampf bis Jahrgang 95 die meisten Teilnehmer zu verzeichnen. In dieser Disziplin gab zwei Sieger. Christoph Gombert und Simon Klas, beide TSG Nordwest, erzielten jeweils 21,20 Punkte. Gemeinsam auf den dritten Rang kamen mit 20,20 Punkten ihr Vereinskamerad Jonas Heck und Juri Männel (Eintracht). Insgesamt waren 40 Aktive aus fünf Vereinen waren zu den diesjährigen Titelkämpfen angetreten. 17. März 2005 Frankfurter Rundschau - 14. März 2005
Riesenbeteiligung bei den Trampolinmeisterschaften Mit 99 Meldungen zu den
Frankfurter Trampolin Meisterschaften war der neue Gaufachwart Manfred Weser
zunächst einmal sehr zufrieden, wie auch mit den am ersten Märzsonntag in
der Deutschen Turnschule vor 300 Zuschauern gezeigten Leistungen. Insgesamt
konnte er sieben Vereine begrüßen, erstmals am Start der TSV Sachsenhausen.
Frankfurt Flyers stellen gleich fünf Stadtmeister 99 Starter aus
sieben Vereinen, darunter erstmals der TSV Sachsenhausen; so
viele Meldungen gab es bei den Frankfurter Trampolin-
Meisterschaften schon lange nicht mehr. Der neue Gaufachwart
Manfred Weser zeigte sich auch mit den vor 300 Zuschauern
gebotenen Leistungen zufrieden. Ausrichter Frankfurt Flyers war
mit fünf von sechs möglichen ersten Plätzen wie erwartet der
erfolgreichste Club. Lediglich bei den Schülerinnen ging der
Titel dank Celia Rode (80,7 Punkte) an die SG Nied. 08. März 2005
Hallenkinderturnfest 2005 21. Februar 2005
Vorstand trifft sich zum Neujahrsempfang 30. Januar 2005 |